Unser Kinderhaus - Von Aufnahmeausschuss bis Zahnpflege

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Aufnahmeausschuss, Ausflüge, Ansprüche, Außengelände

Der Aufnahmeausschuss setzt sich aus vier Eltern, einem Vorstandsmitglied, vier MitarbeiterInnen und bei Bedarf einer Therapeutin zusammen, lädt Neuanmeldungen ein, führt Gespräche und beschließt über die Neuaufnahmen von Kindern. Beim Ausflugstag der Gruppen erkunden die Kinder die nähere Umgebung, besuchen Spielplätze, fahren Stadtbus und machen Einkäufe. Ansprüche und Wünsche von Eltern sollten formuliert und möglichst in Absprache mit den MitarbeiterInnen in die Elternabende eingebracht werden. Ein großes Außengelände bietet Platz zum Sandspielen, Schaukeln, Matschen, Rutschen, Klettern, sich verstecken und vieles mehr.

Betriebsveranstaltung, Beiträge und BFD

Einmal im Jahr machen alle MitarbeiterInnen und Freiwilligendienstler abteilungsübergreifend einen ganztägigen Betriebsausflug. Diese Ausflüge haben sportlich, kommunikativ und kulinarisch höchste Qualität (Fahrradtour, Kanufahrt, u.ä.). Der Bus des Vereins steht dem Kinderhaus für Fahrdienste und auch mal Ausflüge nach Absprache zur Verfügung. Da die Eltern das Mittagessen kochen, müssen sie eine Belehrung für den Lebensmittelbereich im Gesundheitsamt absolvieren.

Die Beiträge für einen Kinderhaus-Platz für Kinder unter drei Jahren betragen ab 1. August 2017 450,00€ und für Über-Dreijährige 265,00€. Das Frühstücksgeld beläuft sich auf 20,00€. Der derzeitige Landeszuschuss für Kinder im letzten Kinderhausjahr vor der Schule wird vom Drehpunkt an die Eltern rückerstattet. Es gibt die Möglichkeit, beim Kreis (Amt für Jugend, Schulen und Sport) die teilweise oder ganze Übernahme der Kita-Kosten zu beantragen.

 

BFD (Bundes-Freiwilligen-Dienst), siehe FSJ.

Clownereien und Chancengleichheit

Clownereien ergeben sich im Kinderhaus von selbst, aber eine Chancengleichheit insbesondere für die Kinder mit Behinderung zu ermöglichen, ist eine wesentliche Aufgabe unseres Vereins.

Drehpunkt-Geschichte, Drehpunkt-Gemeinschaft

Wie jede selbst organisierte und selbst verwaltete Einrichtung hat auch der Drehpunkt seine ganz eigene Geschichte. Da auch nach über 30 Jahren noch Eltern, Vereinsmitglieder und MitarbeiterInnen der ersten Stunde dabei sind, kommt mitunter das Gefühl auf, im Drehpunkt gäbe es Insider-Gruppen. Dieses ändert sich jedoch in dem Augenblick, wenn sich neue Eltern mit der Unterstützung ihrer Paten bewusst auf den Drehpunkt einlassen können. Dann erleben sie, dass der Drehpunkt eine nach vielen Seiten offene und unterstützende Gemeinschaft ist. Infos zu den anderen Bereichen im Drehpunkt siehe unter Ambulanter Dienst, Familienhilfe, Integrationshilfe und Verein.

Elternabende, Elterngespräche, Engagement, Eltern-Kind-Freizeit, Elternfrühstück

Gruppenelternabende finden alle sechs Wochen statt. Hier werden Themen besprochen, von den Kindern erzählt und intensiv diskutiert. Gesamtelternabende finden zweimal im Jahr und häufig zu einem festgelegten Thema statt. Hier werden Kinderhaus-Angelegenheiten und neue oder alte Projekte besprochen (z.B. Waldwochen, Integration). Einmal im Kinderhausjahr findet ein Elterngespräch (Entwicklungsgespräch) obligatorisch statt. Nach Bedarf (von Eltern oder Bezugspersonen) können zu jeder Zeit Termine für ein Gespräch vereinbart werden. Engagement von Eltern und Mitgliedern ist wesentlicher Bestandteil der Drehpunkt-Philosophie. Nur durch neue Ideen, neue Impulse und der Bereitschaft anzupacken und zu helfen leben das Kinderhaus und der Verein.

Aber im Drehpunkt wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert und sich erholt. So fahren zum Beispiel die Kinderhauseltern im Frühsommer mit der ganzen Familie ein Wochenende zur Gülle-Mühle, und selbst ehemalige Drehpunktfamilien halten jährlich zu einem anderen Termin an diesem Vergnügen fest. Einmal im Kinderhausjahr, in der Regel im Herbst organisieren Eltern ein gemeinsames Frühstück mit allen Eltern und Kindern des Kinderhauses. Der Drehpunkt stellt den großen Raum zur Verfügung.

Faschingsfeier, Frühstück, Freispiele, Ferien, Festausschuss, FSJ, Familienhilfe

Eine Faschingsfeier der Kinder findet am Faschingsdienstag gemeinsam mit beiden Gruppen statt. Die Kinder nehmen täglich um 9:00 Uhr ein großes und abwechslungsreiches gemeinsames Frühstück ein. Während des Frühstücks sollten die Gruppen nicht gestört werden. Dafür ist ein Frühstücksgeld von derzeit 15,00 Euro pro Monat über das ganze Jahr zu überweisen. Im Drehpunkt hat das Freispielen der Kinder, also selbst entwickelte Spiel- und Bastelideen, eine große Bedeutung. Die Kinderhausferien sind in der Regel in den letzten drei Wochen der hessischen Schul-Sommerferien, eine Woche nach Ostern und zwischen den Jahren. Grundsätzlich sind dies 25 Schließungstage im Jahr.

Es gibt mehrere Ausschüsse, die in Zusammenarbeit mit dem Team verschiedene Feste vorbereiten: das Laternenfest, das Sommerfest, den Weihnachtsmarkt. Das Jahresanfangsfest organisiert der Vorstand. Bei der Durchführung sind wir jedoch auf die Hilfe aller Eltern und MitarbeiterInnen angewiesen. Seit 2002 bietet der Drehpunkt jungen Menschen die Möglichkeit zum FSJ (freiwilligen sozialen Jahr) und neu seit 2011 zum BFD (Bundes-Freiwilligen-Dienst). FSJ-ler und Bufdis werden in der Integrationshilfe, im Ambulanten Dienst und im Kinderhaus eingesetzt.

Gülle-Mühle, Geburtstagsfeiern, Gruppenschluss

Im Frühsommer machen die Kindergruppen für drei Tage eine Freizeit ohne Eltern in der Gülle-Mühle. Die Geburtstage der Kinder werden auch in den Gruppen gefeiert. Für das Geburtstagsfrühstück bringen die Eltern meist etwas „Besonderes“, wie Kuchen für ihr Geburtstagskind und deren/dessen Gruppe mit. Gruppenschluss ist um 15 Uhr. Bis dahin sollten alle Kinder abgeholt sein. Falls sich Eltern dann noch zu einem gemütlichen Beisammensein im Drehpunkt aufhalten, was meist sehr nett ist, haben sie selbst die Verantwortung für ihre Kinder und müssen am Ende das Gelände, die benutzten Gruppenräume und evtl. benutztes Geschirr aufräumen.

Hausbesuche, Hausmeister, Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan

Zu Beginn der Kinderhauszeit bildet ein Hausbesuch durch die Bezugspersonen den Beginn einer Zusammenarbeit. Dabei werden Entwicklungen des Kindes und eventuelle Fragen, die nicht auf den Gruppenelternabenden besprochen wurden, beantwortet und behandelt. In der Regel ist auch das letzte Elterngespräch vor der Einschulung bei den Familien zu Hause.

Hilfsbereit, ideenreich und immer da, das ist unser Hausmeister Juro.

Die Grundgedanken des hessischen Bildungs -und Erziehungsplans (BEP) finden sich im Kinderhaus-Konzept, einer partnerschaftlichen, kindorientierten und integrativen Erziehung: Die Zusammenarbeit aller an der Bildung und Erziehung der Kinder Beteiligten wird künftig zum festen Bestandteil pädagogischer Arbeit. Nicht zuletzt den Familien als erstem und umfassenden Lernort kommt eine besondere Bedeutung zu. Ein wesentlicher Aspekt ist daher auch die partnerschaftliche Einbindung der Eltern. (Zitat Hessen.de Bildungs- und Erziehungsplan, Umsetzung). Der Bildungs- und Erziehungsplan definiert fünf Visionen, die als zentral für kindliche Bildung und Erziehung von Geburt bis Ende der Grundschulzeit (und darüber hinaus) betrachtet werden können („starke Kinder“, „kommunikationsfreudige und medienkompetente Kinder“, „kreative, fantasievolle und künstlerische Kinder“, „lernende, forschende und entdeckungsfreudige Kinder“ und „verantwortungsvoll und wertorientiert handelnde Kinder (Zitat Bildung-und Erziehungsplan).

Integration, Inklusion, Ideen, Infos, Infogespräche

Das Kinderhaus arbeitet integrativ, das heißt, es werden bis zu fünf Kinder mit Behinderung pro Gruppe aufgenommen. Die Kosten für diese Plätze werden vom örtlichen Sozialhilfeträger in Form einer Maßnahmenpauschale übernommen. In integrativen (inklusiven) Einrichtungen wie der unseren haben bestimmte Themen in Bildungsprozessen eine besondere Bedeutung, so das Thema der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit von Fähigkeiten, das der Grenzen von Fähigkeiten, sowie das der schweren Vorhersehbarkeit von bestimmten Entwicklungsverläufen. Ein integrativ arbeitender Kindergarten ist ein Ort, an dem Gemeinschaft und Solidarität gepflegt und gelebt werden. In der Gemeinschaft erfahren Kinder die Andersartigkeit als Lebensmöglichkeit und Bereicherung. Ideen und der Wille zur Umsetzung sind immer gerne gesehen und sollten sofort angegangen werden. Infos hängen meist im ganzen Kinderhaus und anderswo aus und sollten regelmäßig gelesen werden (also mindestens einmal pro Woche im Kinderhaus `reinschauen). Dabei gibt es folgendes System: neben den Eingangstüren zu den Gruppen hängen die gruppenspezifischen Infos. Links von der Küche hängen die allgemeinen Kinderhaus-Infos. Rechts zur Küche hängt der Essensplan. Rechts nach dem Eingang an der großen Magnetwand können allgemeine Infos, wie Tipps zu Veranstaltungen, Kleidermärkten platziert werden.

Jahresanfangsfest, Jahreskalender

Meist Mitte Januar findet für die Mitglieder des Vereins das Drehpunkt-Jahresanfangsfest mit einem guten Essen, Vorführungen, Musik und Tanzen bis zum späten Ende statt. Zur Planung der Essensbestellung wird vorher um Anmeldung gebeten. Die Eltern und MitarbeiterInnen des Kinderhauses erstellen im Herbst jeden Jahres einen Drehpunktkalender, der immer reißenden Absatz findet.

Krabbelkinder, Kopieren, Küche, Kochbuch, Kinderküche, Kino, Kürbisfest,Kinderhausbeirat

Der Kinderhausbeirat besteht aus Eltern, Erziehern der Gruppen und der Leitung des Kinderhauses. Er beschließt über die inhaltliche Arbeit und das pädagogische Konzept, wobei die Satzung des Vereins zu beachten ist. Seit Juni 1997 gibt es zwei von Eltern kreierte Kochbücher mit im Kinderhaus bereits erprobten Rezepten für die Gaumen kleiner und großer Menschen. Es ist in der Verwaltung erhältlich, natürlich schicken wir auf Anfrage auch gerne Exemplare direkt zu. In unserer Kinderküche übernehmen die Kinder einmal im Monat das Kochen für beide Gruppen. Es wird geplant, eingekauft und dann geschnippelt und gerührt. Selbstverständlich wird danach alles wieder saubergemacht. Kino: Herzlich eingeladen sind Eltern aus dem Kinderhaus zu regelmäßig von Vereinsmitgliedern veranstalteten Filmabenden.

Lieder, Laternenfest

In den Gruppen wird gerne gesungen. Mittwochs findet ein gemeinsamer Musikkreis beider Gruppen statt. An St. Martin findet auch im Drehpunkt ein Umzug mit Pferd, St. Martin, Bettler, Lagerfeuer und Martinsgänsen, unser Laternenfest, statt. Der Termin wird rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

Mitgliedschaft, Matschepampe

Da der Drehpunkt ein selbst organisierter und selbst verwalteter Verein ist, sind wir selbstverständlich auch auf die Mitarbeit und das Engagement der Eltern im Gesamtverein angewiesen. In den Mitgliederversammlungen können auch Entscheidungen getroffen werden, die das Kinderhaus betreffen. Also ist es ratsam, als Elternteil Mitglied im Drehpunkt e.V. zu werden. Matschepampe: Kinder spielen immer wieder gerne mit Sand, Wasser und Lehm. (So wird zum Beispiel der Berg im Drehpunkt Jahr für Jahr ein Stückchen mehr abgetragen.) Wir halten dies für wichtige Entwicklungsschritte in der Kindheit. Also nicht wundern, wenn die Kinder dreckig nach Hause kommen. Matschhosen sind sehr willkommen.

Nikolausfeier, Notgruppe, Naschsachen, Nachbarschaftshilfe

Am Nikolaustag findet eine gemeinsame Feier beider Gruppen statt. An einzelnen Tagen zwischen Feiertagen (Christi Himmelfahrt, Fronleichnam) bietet das Kinderhaus eine Notgruppe nach Abklärung des Bedarfes an. Naschsachen und Spielzeugwaffen in das Kinderhaus mitzubringen ist nicht erwünscht.

Immer wieder helfen sich die Eltern gegenseitig bei der Betreuung der Kinder, etwa wenn Arzttermine, Berufstätigkeit o.ä. anstehen. Dies sollte auch ohne Probleme in Anspruch genommen werden, da es selbstverständlich ist und die Kinder sich immer wieder gerne auch nachmittags verabreden.

Ostereiersuchen

Am Gründonnerstag kommt der Osterhase ins Kinderhaus, Highlight ist die Ostereiersuche auf unserem Freigelände.

Probeschlafen, Patenschaften, Probleme, Pläne, Privatfeiern, Projektarbeit, Praktikanten

Vor der Gülle-Mühle-Freizeit findet ein Probeschlafen der Gruppen mit Lagerfeuer, Essen, Singen und manchmal einer Nachtwanderung statt. Patenschaften: Jede neue Familie bekommt eine Patenfamilie, die die Abläufe und Inhalte des Kinderhauses vermitteln soll. An diese können sich die neuen Familien wenden, wenn sie Fragen haben oder unsicher sind. Probleme der Kinder oder Eltern sollten möglichst umgehend mit den Betroffenen angesprochen werden und ggf. in Absprache mit den MitarbeiterInnen in die Elternabende eingebracht werden.

Quarkspeise oder was koch' ich heute, Quittenmarmelade

Bei rund 30 verschiedenen Familien, die kochen, ist es manchmal schwierig, den Geschmack und die Vorstellung aller zu treffen. Wichtig ist es, dass bei der Eintragung in den Kochplan darauf geachtet wird, dass nicht mehrmals hintereinander Nudeln oder Kartoffeln stehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass es in beiden Gruppen Vegetarier bzw. Kinder mit z.B muslimischer Religionszugehörigkeit gibt oder Kinder mit Allergien. Die Mengenangaben für das gesamte Essen sind bei den Eltern, Paten, ErzieherInnen oder der Küchenkraft zu erfragen. Anregungen und Mengenangaben für leckere und kinderhauserprobte Gerichte bieten die Drehpunktkochbücher, welche in der Verwaltung erhältlich sind. Quittenmarmelade. Wir freuen uns über selbstgekochte Quitten- und andere Marmeladen.

Rollenspiele, Rollenverhalten, Respekt, Rauchen

Rollenspiele sind im Kinderhaus sehr beliebt. Die Kinder können dabei selbständig, kreativ und aktiv agieren. Die Bezugspersonen greifen nur in Konfliktsituationen klärend ein. Dabei bilden sich immer wieder Gruppen, die besonders gut zueinander passen, meist aber doch auch offen für andere sind. Ein respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Rauchen ist im Kinderhaus, im Gebäude und auf dem gesamten Gelände nicht erlaubt.

Schwimmen, Sandkastenaktion, Schulabgänger, Sommerfest

Das Kinderhaus geht einmal wöchentlich, die Kinder in kleinere Schwimmgruppen aufgeteilt, in die Hofheimer Therme schwimmen. Ab und zu wird der Sand in den Sandkästen ausgetauscht. Dies geschieht in einer Elternaktion und wird oft zu einem Happening. Helferlisten sind rechtzeitig ausgehängt.

Der Übergang vom Kindergarten zur Schule nimmt im Drehpunkt im letzten Jahr der Kinder einen großen Raum ein. Durch Kennenlerntag, Schulbesuche und sonstige Aktivitäten lernen die Kinder ihre Schule kennen. Als „Vorschulerziehung“ begreifen wir die ganze Zeit im Drehpunkt und nicht nur das Jahr vor der Schule. Bei einem Teil der Projektarbeit wird mit den Kindern, die in die Schule kommen, im letzten Kinderhausjahr als homogene Gruppe gearbeitet.

Immer am letzten Wochenende vor den hessischen Schul-Sommerferien findet das Drehpunkt Sommerfest statt. Es wird vom Festausschuss organisiert und von allen Eltern durchgeführt. Dabei sollte jede Familie einen Kuchen und einen Salat mitbringen, sowie sich in den Festplan eintragen. Die Kinder zeigen meist eine kleine Aufführung aus ihrem Jahresprogramm. Es gibt Spiele, Vorführungen, Essen, Trinken und viel Raum, um sich kennen zu lernen.

Therapien, Team, Turnen

Für die Kinder mit Behinderung finden im Kinderhaus Therapien statt. Für die Kinder gehört es zum normalen Kinderhausalltag, dass mittwochs eine Ergo- und eine Physiotherapeutin kommen. Die Kinder mit Bedarf freuen sich auf ein „Sonderstündchen“ und individueller Betreuung (Therapie) und die anderen Kinder sind manchmal fast neidisch, dürfen aber oft auch mal mitgehen. Für die Familien ist es entlastend, nachmittags nicht noch zur Therapie fahren zu müssen und auch für die Kinder ist das nach einem Kinderhaustag oft zu anstrengend.

Umwelt, u 3 und ü 3

Umweltbewusstsein zu entwickeln ist auch eine Aufgabe im Kinderhaus. Das beginnt bei der getrennten Müllsammlung, geht über das Anlegen und Pflegen von Gärten bis hin zu umweltfreundlichem Spielmaterial und die Verwertung von Verpackungsmaterial. Wichtig dabei sind sicher alle Erwachsenen, die als gutes Beispiel voran gehen sollten. u 3 und ü 3: Diese Kürzel stehen für Kinder unter drei und über drei Jahren.

Vereinsarbeit, Verwaltung, Verantwortung

Die Übernahme von Verantwortung ist von so zentraler Bedeutung, dass sie jedem Mitglied der Gemeinschaft Drehpunkt bewusst sein sollte. Sicher ist es für jede/n Einzelne/n oft sehr schwierig, Zeit und Motivation zu finden, um sich zu engagieren, aber gerade in der heutigen Zeit – mit aller Hektik und Zerrissenheit – ist es nicht nur für unsere Kinder wichtig, einen Bezugspunkt neben der Familie zu besitzen, in dem sich die gesamte Familie wieder finden kann. Je mehr Mitglieder sich engagieren, um so mehr wird sich bewegen und umso weniger Belastung bleibt für die/den Einzelne/n.

Wasser, Wäsche, Weihnachtsmarkt, Werkstatt, Wer macht Was?

Wasser ist im Sommer ein beliebtes Spielzeug der Kinder. Deshalb wird oft gematscht, gespritzt und geplanscht. Um diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen, ist ein Matschbereich im Sandkasten eingerichtet worden. Wäsche wie etwa Handtücher wird von den Eltern gewaschen. Dabei wird nach einem Plan vorgegangen und die Eltern werden von den MitarbeiterInnen angesprochen.

Zum Hofheimer Weihnachtsmarkt macht auch der Drehpunkt am 2. Adventssonntag einen Stand. Dieser wird vom Verein organisiert und von Mitarbeitern und Eltern betreut. Dieser Stand dient neben den geringen Einnahmen von Spenden insbesondere der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Der Drehpunkt verfügt über einen gut ausgestattete Werkstatt. „Wer macht was? Am Anfang eines Kinderhausjahres können sich die Eltern in verschiedenen Ausschüssen oder Gremien eintragen oder zur Wahl stellen.

Für die Beteiligung der Eltern an „ihrem“ Kinderhaus gibt es viele Möglichkeiten, vom Festausschuss über Verantwortung für den Speiseplan bis zur Gremienarbeit im Kinderhausbeirat, Kinderaufnahmeausschuss oder Erziehereinstellungsausschuss.

X mal Kochen

Im Drehpunkt kochen die Eltern das Mittagessen ihrer Kinder. So haben wir hier ein ausgewogenes und sehr leckeres Essen. Es stehen große Töpfe und Auflaufformen zur Verfügung. Die Kinder sind sehr stolz, wenn „sie“ gekocht haben und das Essen gut ankommt.

 

 

Zahnpflege, Zusatzputzen

Nach jedem Essen putzen sich die Kinder und Bezugspersonen die Zähne. Einmal im Jahr kommt ein Zahnarzt vom Gesundheitsamt und außerdem sind wir in dem Projekt „Gesunde Zahnpflege“ engagiert. Es kommt einmal im Jahr eine Zahnarzthelferin, die den Kindern genau zeigt, wie die Zähne geputzt werden. Im Kreis wird besprochen, welche Nahrungsmittel gut und welche schlecht für die Zähne sind und die Kinder lernen den Rumpelbohrer, den verlängerten Zeigefinger usw. kennen. Spannend wird es dann, wenn die Kinder in die Praxis fahren und jede/r auf dem Zahnarztstuhl sitzen darf.