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Eine tolle Woche im Wald

Ehemalige Kinderhaus-Kinder waren aufgerufen, sich an einem neuen Angebot des Drehpunkts zu beteiligen. Bei der Waldwoche ging es mit dem Wildnis-Pädagogen Michael Mahnke in den Forst, um der Natur näher zu sein. Zwei Beteiligte, Emily Zils und Lukas Nadenau, berichten:

Ferienspiele am Waldrand: Was uns FSJ’ler erwartete, war nichts Alltägliches: 5 Tage, 11 Kinder, Oktoberwetter, in aller Frühe aufstehen und den Tag in der Natur überleben. Das Wetter zeigte nicht gerade seine freundlichste Seite. Aber solange es nicht regnete, waren alle „Räuber“ bereit, mit eigens am Feuer zubereitetem Frühstück in den Wald zu starten und was zu erleben.

Ob nun Bogen bauen, im „Kuckikucki-Wald“ einfach „die Sau raus lassen“, Löffel brennen, im großen Wald Laubhütte zu bauen oder einfach nur die kalten Füße am Feuer bei Tee zu wärmen. Alles war ein großer Spaß, bei dem Klein & Groß gerne mitgemacht haben. Der Dreck an der Kleidung war in dieser Woche gern gesehen, nur von den Müttern der „Räuber“ wahrscheinlich nicht. Aber er hatte eine Botschaft: Wir hatten Spaß ohne Ende!

Mit der Unterstützung von uns FSJ-lern des Drehpunkts hat Michael Mahnke eine wunderbare Ferienfreizeit gestaltet, indem er neben Spiel & Spaß, warmen Räubertrunk am Lagerfeuer und Naschereien wie Brennesselchips, Elfenplätzchen oder frittierten Apfelringen auch vermitteln konnte, wie viel Spaß man mit und in der Natur zusammen haben kann. Einziger Nachteil, der Abwasch wurde nicht von selbst gemacht.

Wir hoffen, den „Räubern“ hat es genau so gut wie uns gefallen und wir bedanken uns bei Michael im Namen aller Anwesenden für diese gelungene Woche im Wald. Lukas Nadenau (Teilnehmer im FSJ)

Cucki Cuckiwald: In der Waldwoche war es wirklich total cool. Wir haben uns am Anfang immer am Feuer aufgewärmt, weil es schon ein bisschen kalt war. Als uns dann warm war, haben die großen Mädchen heißen Tee gekocht. In der Zeit waren wir im „Cucki Cuckiwald“ und haben zum Beispiel geschnitzt oder irgendwas gespielt.

Als dann der Michael „Kuckuck!“ gerufen hat, sollten wir in den Sitzkreis kommen. Wir haben dann besprochen, was wir heute machen. Dann haben wir dort Holzmenschen gemacht oder Löffel, wir haben auch richtig gute Bögen gebaut. Mittags haben die Küchenmädchen und eine paar kleinere Helfer das Essen vorbereitet und es in einen Topf getan und dann übers Feuer gehangen.

Wir haben dann gemeinsam gegessen, uns hat es allen geschmeckt. Am Ende haben wir uns dann verabschiedet und sind mit unseren Eltern nachhause gefahren (wenn die schon da waren!). Emily Zils (Teilnehmerin, 9 Jahre)