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Corona-Zeit im Kinderhaus

Hygieneplan, Hygieneversorgung mit Handschuhen, Visieren und Masken, Gruppenzusammensetzung, Personaleinsatz….. Das Drehpunkt Kinderhaus ist gut aufgestellt.

Wie sind die Kinder angekommen, wie gehen sie mit den Regeln um?

In den jeweiligen Gruppen sind endlich wieder Kinder. Das Ankommen der Kinder nach der langen Pause war sehr anrührend. Schnell stellen sie sich auf neue Regeln ein: Tschüss sagen an der Eingangstür und erstmal in die Kinderküche, gleich neben dem Eingang, zum gründlichem Händewaschen. Spielen nur in den eigenen Gruppen. Zum Glück haben wir ein großes Außengelände mit zwei schönen Terrassen vor jeder Gruppe, so dass beide Gruppen neben dem, zum Glück auch großen Gruppenraum, eine Außenfläche zur Verfügung haben. Der Rest vom Garten darf nur gruppenweise abwechselnd benutzt werden.  Wir versuchen den Kindern so viel „Normalität“ wie möglich zu geben. Im Kreis werden aktuelle Themen besprochen, die Kinder haben viel zu erzählen. Es gibt keine Gruppentische, die Kinder sitzen zu zweit am Tisch. Wöchentliche Handwaschübungen gehören ebenso zum „Programm“. Man darf die Kinder der anderen Gruppe nicht besuchen, um die Gruppe der Kontaktpersonen möglichst klein zu halten.

Was bedeuten die neuen Regeln für die ErzieherInnen?

Die „neue“ Normalität ist z.B. Wickeln mit Maske oder Visier. Abstandsregeln vermitteln und einhalten. Die ganz Kleinen sind auch mal auf dem Arm, müssen getröstet werden. Spielsachen, die im Mund waren, kommen in eine Schüssel und werden am Ende vom Tag desinfiziert, ebenso Tische und benutzte Flächen.

Die Betreuung ist ein fragiles Konzept. Sobald Kinder oder Erzieher/innen Krankheitssymptome zeigen, müssen sie zu Hause bleiben und es ist ärztlich abzuklären, wann sie wieder kommen dürfen.

Wir hoffen auf eine Testung bei den ErzieherInnen.

Die Einhaltung der Abstandsregeln unter den Erwachsenen und eine Dokumentation der Kontaktkette ist deswegen sehr wichtig.

Wie geht es weiter?

Die nächsten größeren Events bis zu den Ferien wären Sommerfest und Schulkinderabschied. Ob und in welchem Rahmen sie stattfinden, wissen wir noch nicht. Wahrscheinlich nur mit den Kindern.

Auf jeden Fall basteln wir in alter Tradition mit den zukünftigen Schulkindern ihre Schultüten.

Die große Sorge eines Schulkindes war: „Wo krieg ich meine Schultüte her, wenn man nicht ins Kinderhaus kommen kann?„

Fazit:

Irgendwie anders, aber auch wieder sehr schön und vertraut die Kinder im KINDERhaus zu haben.