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Drehpunkt feiert gebührend dreißig Jahre

Die lange Planung hat sich gelohnt. Das Sommerfest, das in diesem Jahr zum Jubiläumsfest wurde, war nicht nur klimatisch eine sonnige Veranstaltung.

Am Vormittag des Festes hatte es wie aus Eimern geregnet und der im Drehpunkt übliche Optimismus wurde stark strapaziert. Würde es auch diesmal wieder reichen oder würde das Fest, das mit viel Akribie und Engagement auf die Beine gestellt worden war, zu einer Indoor-Veranstaltung werden? Am Ende hieß es: alle zufrieden, alles gut gegangen, weil sich beinahe pünktlich zur Eröffnung die Sonne gezeigt und anschließend gehalten hatte.

Vorstand, Leitungskräfte und Geschäftsführung hatten im Festausschuss viele Monate geplant und vorbereitet, um dem 30. Geburtstag des sozialen therapeutischen Drehpunkts einen würdigen Rahmen zu geben. Schon im Februar wurden der offizielle Geburtstag gefeiert, ein Jubiläums-Logo kreiert, eine Festbroschüre gedruckt und jede Menge Einladungen verschickt.

Bei aller Langfristigkeit der Vorbereitungen war in der Woche vor dem Fest die Aufregung und Spannung bei allen Beteiligten intensiv zu spüren. Viel war noch zu tun: Zelt aufbauen, Kinderkarussell montieren, Getränkelieferung, die letzten Helferdienste in die entsprechenden Listen eintragen – vier von vielen Punkten, die auf der Todo-Liste standen. Plan B („Was passiert, wenn es regnet?“) wurde nur kurz angeschnitten.

Dann die offizielle Eröffnung: Mit Sekt und superleckeren Hors d’oeuvres, hergestellt von einem Team aus der Integrationshilfe, wurden die Gäste begrüßt. Es folgten Reden: Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang beschrieb auf unterhaltsame Art und Weise das nicht immer einfache Miteinander in den 30 Jahren. Des Weiteren bedachten der MTK-Kreisbeigeordnete Wolfgang Kollmeier, die Leiterin der Heiligenstockschule Karola Sterf, Marxheims Ortsvorsteher Helmut Zöll und Johannes Elbert, Rektor der Bodelschwinghschule, den Drehpunkt mit freundlichen Worten, bevor sich Drehpunkt-Geschäftsführer Wolfgang Freydank an die Gäste richtete.

Dem offiziellen Teil schloss sich nahtlos das bunte Programm an: Die Kinderhaus-Kinder legten eine gelungene Zirkusaufführung hin, bevor es an die von den Eltern vorbereiteten Spielstationen ging, an denen Schminken, Bodenturnen, Menschenpyramiden bauen und „Messerwerfen“ angeboten wurde. Dazu dreht sich das Kinder-Karussell, zog die Zauber-Clownin eine witzige Show ab und die Gäste griffen in die Lostrommel, wohlwissend, dass es in der Tombola keine Nieten gab.

All das macht gewöhnlich hungrig und durstig – gut, dass Eltern und Mitarbeiter/Innen reichlich Kuchen und Salate vorbereitet hatten. Der Grill war von mittags bis abends in Betrieb. Die vielen Ehemaligen, Eltern, Kinder und Mitarbeiter, bekamen anschließend mit The Punch ‘n‘ Judy Show eine tolle Band zu sehen und am Ende waren alle einig, ein rundherum gelungenes Fest besucht zu haben.

Typisch Drehpunkt, dass am Tag darauf nichts liegenblieb – weder Müll noch Reste. Denn ein Team aus Eltern und Mitarbeitern räumte gemeinsam auf und veranstaltete ein Reste-Grillen.

Auszug aus der Gästeliste: Gisela Stang, Bürgermeisterin der Stadt Hofheim; Wolfgang Kollmeier, MTK-Kreisbeigeordneter; Helmut Zöll, Ortsvorsteher Marxheim; Johannes Elbert, Rektor Bodelschwinghschule; Karola Sterf, Rektorin Heiligenstockschule; Wolfgang Exner, Erster Stadtrat Hofheim; Dieter Falk, stellvertretender Vorsitzender SPD Eppstein; Andreas Kammerbauer, Geschäftsführer der Kreistagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Main-Taunus-Kreis sowie weitere SchulleiterInnen, LehrerInnen, VertreterInnen der Frühförderstelle des MTK, des Kultusministeriums und Kita-Leitungen.