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Großes Hallo

27 Jahre lang war der soziale-therapeutische Drehpunkt anerkannte Zivildienststelle. Mit der Abschaffung des Wehrdienstes ist der „Zivi“ Geschichte, Grund genug, alle Aktiven und Ehemaligen zu einem Wiedersehens- und Abschiedsfest einzuladen – rund 100 kamen, feierten – und räumten am Ende sogar auf.

Egal, ob man sich lange nicht gesehen hatte oder noch nie – der Abend bei angenehmen Temperaturen im Drehpunkt war für alle schön. . Die Ehemaligen unter den Zivis staunten bei spontan organisierten Führungen übers Außengelände und durchs Gebäude, was sich alles verändert hat. Vertreten waren (junge) Männer aus allen Jahrgängen – von 1987 bis heute. Mancher blickt auf 18 Monate Dienst zurück,  während es aktuell bis zum Ende nur noch sechs Monate sind.

Neben dem Austausch über die jeweilige berufliche und private Entwicklung beschäftigten sich die Gäste eingehend mit der Frage, wie es nach dem Wegfall Zivildienstes mit dem Drehpunkt weitergeht. Alle bedauerten das Ende der Institution, zumal die Zeit für viele maßgeblich bei der Berufswahl zum Sozialpädagogen oder Heilerziehungspfleger war. Als Ersatz wurde ein Bundesfreiwilligendienst installiert – die Einrichtung in Hofheim-Marxheim ist anerkannte Dienststelle. Dort kann ab dem 1. August 2011 neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr auch der Bundesfreiwilligendienst absolviert werden.

Gefeiert wurde von 18 bis 2 Uhr nachts, es gab Live-Musik (gespielt von der Band eines aktiven Zivildienstleistenden) und wie selbstverständlich haben die letzten drei Partygäste beim nächtlichen Aufräumen geholfen. O-Ton eines Beteiligten: „Zivi bleib halt Zivi“ – „Hauptsache machen, egal ob man’s kann …“